Viele Pausen auf der Arbeit werden am Schreibtisch oder in der Küche verbracht, obwohl ein kurzer Gang nach draußen genauso leicht möglich wäre. Ein paar Minuten frische Luft reichen oft aus, um den Kopf kurz von der Arbeit wegzubekommen. Es braucht dafür weder eine lange Pause noch besondere Vorbereitung, nur den Weg zur Tür.
Auf vielen Arbeitsplätzen liegt ein Hof, eine Straße oder ein kleiner Grünstreifen in unmittelbarer Nähe, der sich für eine kurze Runde eignet. Wer diesen Weg kennt, muss ihn nicht jedes Mal neu suchen, sondern kann ihn fast automatisch nehmen. Das senkt die Hürde, die Pause tatsächlich draußen zu verbringen.
Die Pause bewusst nach draußen verlegen
Es hilft, die Pause an einen festen Zeitpunkt zu koppeln, etwa direkt nach einem Meeting oder vor der zweiten Tageshälfte. Wenn der Gang nach draußen zur Routine wird, muss die Entscheidung nicht jedes Mal neu getroffen werden. Mit der Zeit wird der kurze Ausflug ins Freie zur Selbstverständlichkeit.
Auch bei bewölktem oder kühlem Wetter reicht meist eine leichte Jacke aus, um die Pause draußen zu verbringen. Es geht weniger um besonders angenehmes Wetter als um die kurze Unterbrechung des Sitzens am Platz. Diese Einstellung macht die Gewohnheit unabhängiger von den Bedingungen.
Eine Kollegin oder ein Kollege, die ebenfalls kurz raus möchten, können die Pause gemeinsam verbringen und so zusätzlich für ein kurzes Gespräch nutzen. Das macht den Gang nach draußen angenehmer, ohne dass er dafür notwendig wäre. Auch allein lässt sich die kurze Pause im Freien gut nutzen.
Mit der Zeit wird die kurze Pause im Freien zu einem festen Teil des Arbeitstags, ähnlich wie der Gang zur Kaffeemaschine. Sie erfordert weder besondere Ausrüstung noch viel Zeit, nur die Entscheidung, kurz nach draußen zu gehen. So bekommt der Arbeitstag regelmäßig einen kleinen Moment an frischer Luft.