Viele verbringen ihre Pausen automatisch drinnen, obwohl ein Park oder eine Grünfläche oft nur wenige Minuten entfernt liegt. Ein kurzer Spaziergang dorthin bringt einen echten Ortswechsel, der bei einer Pause am Schreibtisch oder in der Kantine fehlt. Es braucht dafür nicht mehr als den Entschluss, die Tür zu nehmen statt sitzen zu bleiben.
Der Weg zum Park muss nicht lang sein, um einen Unterschied zu machen. Schon eine Runde von zehn Minuten reicht aus, um den Kopf kurz von der Arbeit wegzubekommen und danach wieder klarer weiterzumachen. Diese Kürze macht es leichter, die Pause tatsächlich zu nutzen, statt sie aus Zeitmangel ausfallen zu lassen.
Die Pause zur festen Gewohnheit machen
Es hilft, den Parkbesuch an eine feste Tageszeit zu koppeln, etwa direkt nach dem Mittagessen oder kurz vor dem Nachmittag. Wenn die Pause immer zur gleichen Zeit stattfindet, muss man sich nicht jeden Tag neu dafür entscheiden. Mit der Zeit wird der Weg in den Park zu einem selbstverständlichen Teil des Arbeitstags.
An Tagen mit schlechtem Wetter reicht auch eine kürzere Runde am Rand des Parks, statt die Pause ganz drinnen zu verbringen. Wichtig ist weniger die Länge des Spaziergangs als die Tatsache, überhaupt kurz draußen gewesen zu sein. Diese Flexibilität macht die Gewohnheit auch bei wechselndem Wetter alltagstauglich.
Wer die Pause mit einer Kollegin oder einem Kollegen verbringt, kann den Spaziergang gleichzeitig für ein kurzes Gespräch nutzen. Das macht den Weg in den Park zu mehr als nur einem Ortswechsel und erleichtert es, die Gewohnheit beizubehalten. Auch allein lässt sich die Pause aber genauso gut nutzen.
Mit der Zeit wird der kurze Weg in den Park zu einem festen Bestandteil der Mittagspause, ähnlich wie der Gang zur Kaffeemaschine. Er erfordert weder besondere Ausrüstung noch viel Vorbereitung, nur die Entscheidung, die Tür statt des Sofas oder Schreibtischs zu wählen. So bekommt der Arbeitstag einen spürbaren Moment an frischer Luft.