Einen kurzen Spaziergang machen, während das Essen fertig wird

Landschaftsillustration

Während das Essen auf dem Herd oder im Ofen fertig wird, entsteht oft eine kleine Wartezeit, die meist am Küchentisch oder auf dem Sofa verbracht wird. Diese Minuten lassen sich ebenso gut für einen kurzen Spaziergang rund ums Haus oder um den Block nutzen. Es braucht dafür nur die Bereitschaft, die Wartezeit anders zu füllen als gewohnt.

Ein Timer auf dem Telefon macht es einfach, die Wartezeit im Blick zu behalten, ohne ständig auf die Uhr schauen zu müssen. So kann man sich unbesorgt für ein paar Minuten von der Küche entfernen und trotzdem rechtzeitig zurück sein. Diese kleine technische Hilfe macht den Spaziergang praktisch umsetzbar.

Die Wartezeit bewusst nutzen

Es hilft, sich die Wartezeit beim Kochen bewusst als kurze Gelegenheit vorzustellen, statt sie automatisch am selben Ort zu verbringen. Schon eine kurze Runde um den Häuserblock oder den Garten reicht aus, um diese Minuten sinnvoll zu füllen. Mit der Zeit wird dieser kurze Ausflug zur festen Gewohnheit beim Kochen.

An Tagen mit wenig Zeit reicht auch ein kurzer Gang durch die Wohnung oder ein paar Schritte im Garten, statt ganz aus dem Haus zu gehen. Wichtiger als die Länge des Weges ist, dass die Wartezeit nicht komplett sitzend verbracht wird. Diese Flexibilität macht die Gewohnheit auch an hektischen Abenden umsetzbar.

Wer regelmässig kocht, kann diese kleine Pause fest in den Ablauf des Abendessens einbauen, sodass sie mit der Zeit selbstverständlich wird. Es braucht dafür keine besondere Planung, nur die bewusste Entscheidung, die Wartezeit nicht ungenutzt verstreichen zu lassen. So wird aus einer gewöhnlichen Kochzeit ein kleiner zusätzlicher Spaziergang.

Mit der Zeit wird der kurze Gang während des Kochens zu einem festen kleinen Ritual, das den Abend auflockert. Er erfordert weder Ausrüstung noch viel Aufwand, nur einen Timer und die Bereitschaft, kurz vor die Tür zu treten. So bekommt selbst ein gewöhnlicher Abend ein paar zusätzliche Schritte.