Eine stehende Pause am Fenster als Unterbrechung der Bildschirmarbeit

Landschaftsillustration

Lange Phasen am Bildschirm vergehen oft, ohne dass eine echte Pause dazwischen liegt, weil der Weg zur nächsten Ablenkung meist nur ein Mausklick ist. Ein kurzer Moment am Fenster im Stehen bringt eine einfache Unterbrechung, die sich klar von der Bildschirmarbeit abhebt. Es braucht dafür nur ein paar Schritte weg vom Schreibtisch.

Der Blick nach draussen, auch wenn er nur wenige Minuten dauert, gibt den Augen und dem Kopf eine kurze Erholung von der Nähe des Bildschirms. Diese kleine Pause lässt sich leicht in den Arbeitstag einbauen, ohne dass dafür ein fester Termin nötig wäre. Man muss dafür lediglich aufstehen und ans nächste Fenster treten.

Die Pause an feste Momente knüpfen

Es hilft, die stehende Pause an bestimmte Momente zu koppeln, etwa das Ende einer E-Mail-Runde oder den Übergang zwischen zwei Aufgaben. Wenn die Pause an ein bestehendes Signal geknüpft ist, muss man sich nicht jedes Mal neu daran erinnern. Mit der Zeit wird der kurze Gang zum Fenster fast automatisch.

Auch an bewölkten oder regnerischen Tagen bleibt der Blick nach draussen eine einfache Möglichkeit, den Bildschirm kurz aus den Augen zu verlieren. Es geht dabei weniger um die Aussicht selbst als um die kurze Unterbrechung der Bildschirmarbeit. Diese Einstellung macht die Gewohnheit unabhängig von Wetter oder Jahreszeit.

Für Personen mit vielen aufeinanderfolgenden Aufgaben kann die stehende Pause zudem als kleiner Neustart dienen, bevor die nächste Aufgabe beginnt. Sie ersetzt keine längeren Pausen, ergänzt sie aber sinnvoll über den Tag verteilt. So bleibt der Bildschirm nicht den ganzen Tag über der einzige Fixpunkt.

Mit der Zeit wird die stehende Pause am Fenster zu einem festen, kleinen Bestandteil des Arbeitstages. Sie erfordert weder besondere Vorbereitung noch viel Zeit, nur die Bereitschaft, regelmässig kurz aufzustehen. So bekommt selbst ein bildschirmlastiger Tag mehrere kleine Momente der Unterbrechung.