An den meisten Bahnhöfen führen Treppen und Lift zum gleichen Perron, und die Wahl dazwischen fällt oft aus reiner Gewohnheit auf den Lift. Dabei ist die Treppe häufig sogar die schnellere Option, besonders wenn der Lift gerade auf einem anderen Stockwerk steht. Wer die Treppe zur ersten Wahl macht, spart manchmal sogar Zeit beim Umsteigen.
Mit Gepäck oder einem Kinderwagen bleibt der Lift natürlich weiterhin die praktischste Lösung, ohne dass das der neuen Gewohnheit widerspricht. An gewöhnlichen Tagen ohne grosses Gepäck lässt sich die Treppe aber problemlos nehmen. Diese Unterscheidung macht es leichter, die Treppe im Alltag tatsächlich zu nutzen.
Die Treppe zur automatischen Wahl machen
Es hilft, sich die Entscheidung schon vor der Ankunft am Bahnhof zu treffen, statt sie jedes Mal neu abzuwägen. Wenn der Entschluss bereits feststeht, führt der Weg fast von selbst zur Treppe statt zum Liftknopf. Nach ein paar Wochen wird dieser Ablauf zur Selbstverständlichkeit.
Treppen an Bahnhöfen sind oft breit und gut beleuchtet, was sie zu einer angenehmen Option macht, selbst wenn mehrere Stockwerke zu überwinden sind. Ein kurzer Weg über die Treppe bringt eine kleine Bewegungseinheit mitten im Pendelalltag, ohne dass dafür zusätzliche Zeit eingeplant werden muss. Das macht die Gewohnheit besonders alltagstauglich.
An belebten Bahnhöfen mit vielen Reisenden ist die Treppe manchmal auch die ruhigere Wahl, weil sich vor dem Lift oft eine Schlange bildet. Wer die Treppe nimmt, kommt oft direkter und ohne Wartezeit zum Perron. Dieser praktische Vorteil erleichtert es zusätzlich, bei der neuen Gewohnheit zu bleiben.
Mit der Zeit wird die Treppe am Bahnhof zur selbstverständlichen Wahl, ohne dass man noch bewusst darüber nachdenkt. Es braucht dafür weder besondere Ausrüstung noch viel Planung, nur eine kleine Änderung der gewohnten Route. So wird der Bahnhof zu einem Ort, an dem sich Bewegung fast nebenbei ergibt.